Zeugnis einer Gottes-Erfahrung !

Es war im Jahr 1996. Ein ganzes Leben lang hatten mich (Helmut) Migräneanfälle und Ängste begleitet und ich brauchte alle Energie um im Leben Schritt zu halten. Unsere Lebensumstände ließen das nicht unbedingt ahnen, aber in meinem Innersten sah es anders aus. Ich befand mich an einem Punkt, an dem ich deutlich spürte, dass ich den Kampf alleine nicht gewinnen würde. Körper und Psyche waren nach jahrzente langer Krankheit zermürbt und ich war unfähig mich zu erholen.

Ich war am Ende, verzweifelt und hilflos!

Ich nahm eine Auszeit. Mir war klar, ich mußte etwas unternehmen, dass über das "bisher Vorstellbare hinaus ging"! So legte ich meine ganze Hoffnung auf Gott und fuhr jeden Tag in die Heide. Ich suchte Seine Nähe und habe gebetet, gefleht und geklagt - Gott mit meiner ganzen Verzweifelung überschüttet. Ich war erfüllt von dem Gedanken, wenn es Gott wirklich gibt, dann wird ER -

Ja dann muss ER - antworten!

Aber die Woche verging und ich bekam keine Antwort. So fasste ich den Entschluß am folgenden Montag wieder zur Arbeit zu gehen.
Dazwischen lag Sonntag der 25.02.1996 (..kirchlich: Invokavit,.. mit der Bedeutung Gott antwortet!)
Wie gewohnt hielt ich meine Morgenandacht. Ich las in der Tageslosung und mir stockte fast der Atem über das was dort geschrieben stand:

Psalm 91.15-16
Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören.

dazu aus

1. Johannes 3.8
Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.

Diese Worte waren wie eine Erlösung, mir kamen die Tränen und ich wusste in der Tiefe meines Herzens:

Gott hat mein Rufen erhört - ER hat zu mir ganz persönlich gesprochen (Rhema)!

Mir war sofort klar:
Dies war eine ganz persönliche Zusage Gottes, ER würde mich heilen und von allem Elend befreien! Ich zog meine Frau ins Vertrauen und nahm die

Verheißung "Meines Gottes" im Glauben an!

Es folgte die Bewährung. Ich sagte mich von allen Medikamenten los und legte mein ganzes Vertrauen in Gottes Hand. Aber Achtung!
Dies war eine ganz "persönliche" Entscheidung. Auch Ärzte, Therapien u. Medikamente gehören zu Gottes Plan!

Es vergingen gut vierzehn Tage ohne Schmerzen, was für sich schon sehr ungewöhnlich war. Dann kam ein neuer Anfall und ich konnte ihn ohne Medikamente - allein im Glauben - durchstehen. Nach weiteren drei Wochen ereilte mich die nächste Attacke und ich spürte, dass ich nicht länger standhalten würde! So bat ich meine Frau, Glaubensgeschwister zu informieren, damit diese im Gebet für mich eintreten.

Das war meine letzte Hoffnung!

Sie beteten für mich in Abwesenheit und nach einer halben Stunde waren meine Schmerzen verflogen!
Das war der Durchbruch und der Beginn einer

"wunderbaren Heilungs-Erfahrung" !


Voller Dankbarkeit blicken wir gemeinsam darauf zurück!
Wir ahnten noch nicht, dass dieses Ereignis unser ganzes, weiteres Leben verändern würde.


Wege die man gehen kann

Worte Gottes persönlich erfahren !

Vorwort :
Der nachstehende Beitrag erklärt unsere eigenen Gottes-Erfahrungen. Wir möchten Sie durch die Veröffentlichung daran teilhaben lassen. Derek Prince beschreibt in seinem Buch "Leben aus Glauben" ähnliche Erfahrungen !

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Matthäus 4.4
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.

Jesaja 55.11
..So soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein : Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.


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Wir sehen an beiden Beispielen, dass die Worte der Bibel von größter Bedeutung sind!
So kommt es darauf an, dass wir verstehen, wo Gott uns persönlich anspricht!

Hier müssen wir unterscheiden :
- Das geschriebene Wort, das uns verstandesmäßig erreicht (Logos).
- Das Wort, dass Gott in bestimmte Situationen unseres Lebens hineinspricht (Rhema).

"Das Rhema meint uns immer ganz persönlich" !

Seine Bedeutung wird durch den Heiligen Geist erfahrbar - d.h. wir spüren ganz deutlich, dass wir angesprochen sind!
Oft geschieht das durch eine Verheißung aus der Bibel, manchmal aber auch ganz individuell.

Wir wissen in solchen Momenten zweifelsfrei, Gott will uns etwas sagen: Er spricht zu uns durch "Sein persönliches Wort"!

Eines müssen wir dabei beachten:

Die Verheißung bleibt "tot", wenn sie nicht durch den Heiligen Geist geweckt wird, dies erfordert unsere Glaubenbereitschaft!

Wenn wir uns jedoch darauf einlassen, wird Gott die "verheißene" Veränderung auch bewirken!

Dazu gibt Er in Jesaja 55.11 die feste Zusage:
..So soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein : Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.

Grundlage dafür ist :

1. Eine dauerhafte Beziehung zu Gott (Glaubens-Beziehung).
2. Die Auseinandersetzung mit dem geschriebenen Wort (Bibel lesen).
3. Das persönliche Gespräch (Gebet).

Wenn sich dann Glaube, Erwartung und Geduld miteinander verbinden, ergreift Gott die Initiative :

Wir bekommen Zugang zu Seiner Hilfe. Es kommt Bewegung in unser Leben : "Das Wort wird lebendig"!

Folgendes sollten wir beachten:
Das Rhema - die persönliche Verheißung - bezieht sich immer auf eine konkrete Situation und läßt sich nicht nach Belieben übertragen. Eine Verheißung steht niemals im Gegensatz zum Wort Gottes!

..auf alle Gottesverheißungen ist in Ihm (Christus) das JA! (2.Korinther 1.20)

In diesem Sinne wünschen Ihnen Gottes Segen !!!

Ihre Gudrun & Helmut Draeke