GLAUBE


Gottesdienst im Tiefental um 1850 (Ludwig Harms)

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan ! (Matth. 7.7)

13.10.2010

"LEBEN AUS GLAUBEN"

- beinhaltet eine persönliche Beziehung zum "Dreieinigen Gott". IHN - als Schöpfer und höchste Autorität anzuerkennen, zu vertrauen und im Geiste seines Sohnes Jesus Christus zu leben. Es bedeutet, sich in allen Lebensbereichen auf Ihn zu verlassen, und dabei gleichzeitig persönliche Verantwortung zu übernehmen. Grundlage ist die Erkenntnis, dass "Gott es immer gut mit uns meint"! Und wenn wir darum bitten - auch Hilfe erwarten können! All zu oft ist dieser Gedanke durch unsere heutige Weltanschauung verloren gegangen. So ist es gut, wenn wir uns in kritischen Lebens-Phasen daran erinnern und unsere

"Göttliche Chance"

nutzen, dass Vertrauen zu Gott wieder herstellen, und Ihn als Gesprächspartner neu entdecken. Dabei ist wichtig, dass wir "Seine Worte und Seine Sprache" verstehen! Dabei möchten wir Ihnen helfen. So werden Sie bald in der Lage sein,
"Ihren persönlichen Weg" alleine zu gehen!

20.11.2010

"OHNE GNADE GEHT ES NICHT"

- Leicht könnte man meinen, dass wir durch Einhaltung bestimmter Regeln und Verhaltensweisen Gottes Hilfe erkaufen können. Das ist nicht so! "OHNE SEINE GNADE GEHT ES NICHT"! Aber der Glaube ist die einzige, legitime Voraussetzung um übernatürliche Hilfe zu erlangen. Es ist und bleibt immer "SEINE ENTSCHEIDUNG" wie Gott eingreift. Das ist auch der Grund, warum man Gottes Wirken nur sehr schwer beschreiben kann. ES IST "SEIN GEHEIMNIS"! Aber klar ist, dass Gott uns Seine Hilfe zugesagt hat, und das Er seinen Kindern gerne hilft. Lassen Sie sich deshalb nicht beirren, sondern fassen Sie "IN JEDEM FALL" den Entschluß Gott ins Vertrauen zu ziehen. Ändern Sie bewusst Ihre Blickrichtung und überprüfen Sie kritisch Ihre bisherige Glaubens- und Lebensgestaltung. Sind Ihr Verhalten und Ihre Ziele kompatibel mit dem Willen Gottes und Ihrer inneren Sehnsucht nach Leben !?? Wenn nicht, packen Sie es an, formulieren Sie für sich neue, persönliche Ziele. Gehen Sie kleine geistliche Schritte mit dem, was Sie am meisten bewegt. Fürchten Sie nicht den Schmerz, der entsteht, wenn man mit seiner eigenen Unvollkommenheit konfrontiert wird. "ES IST DER STOFF AUS DEM VERÄNDERUNG UND NEUES LEBEN ENTSTEHT - DAFÜR IST ES NIE..... ZU SPÄT"! Seien Sie gewiß, es lohnt sich immer, weil "SEINE GNADE" größer und schöner ist als alle unsere menschliche Vorstellung !

22.11.2010

"MACHT EUCH DIE ERDE UNTERTAN"

- Auf uns schwappt eine neue Welle und Dimension der Massentierhaltung zu. Industrielle Ziele und politische Leitlinien haben offentsichtlich jedes Maß verloren. So sind zum Beispiel allein in unserer Region Geflügelschlachtbetriebe genehmigt und bereits im Bau (Wietze), die auf eine Größenordnung von 2,5 Mill. Einheiten/Woche ausgelegt sind. Dies setzt eine Erzeugung und Zulieferung von ca. 400.000 Stück Geflügel/Tag voraus. Diese Größenordnung erfordert über 400 zusätzliche Groß-Mastbetriebe in der Region. Man mag sich kaum vorstellen wie Hühner/Hähnchen sich fühlen, wenn Sie mit 40.000 Artgenossen zusammen gefercht vegetieren müssen. Deutschland hat z.Zt. bereits eine Überproduktion. Das heißt, wir werden die ganze Welt mit Hänchenschenkeln beglücken, und damit natürliche, landwirtschaftliche Entwicklungen in anderen Ländern verhindern. Über die direkten Auswirkungen auf unsere Region mag ich garnicht nachdenken! Kaum einer kann sich vorstellen, mit welchem Einsatz von Medikamenten, vornehmlich Antibiotika, eine solche Mega-Massentierhaltung erkauft wird. Das kann im Einzelfall bedeuten, dass wir alle mehr Antibiotika durch den Verzehr von Geflügelfleisch zu uns nehmen, als durch notwendige, medizinische Indikation. Und das in einer Zeit, in der multiresistente Keime immer mehr um sich greifen und letzlich Menschenleben fordern. WOLLEN SIE DAS !!! Haben wir durch die Tierseuchen, die sich in den letzten Jahren, wie ein Lauffeuer über den ganzen Globus verteilten nichts gelernt? Ich glaube es liegt in der Verantwortung eines jeden Christen, dagegen Stellung zu beziehen. Es ist bei allen guten Argumenten ethisch nicht vertretbar, dass wir so mit Gottes Geschöpfen umgehen. WIR ALLE TRAGEN VERANTWORTUNG DAFÜR !

Ihre Gudrun & Helmut Draeke